Website für Restaurants: so wird aus dem Klick eine Reservierung
Freitag, 18 Uhr. Ein Paar steht in der Innenstadt und überlegt, wo es essen geht. Beide zücken das Handy, tippen „Italiener in der Nähe“ und öffnen drei Restaurants. Bei einem lädt eine verpixelte PDF-Karte von 2023, beim zweiten finden sie die Öffnungszeiten nicht, beim dritten sehen sie Fotos, die Karte und einen Button „Tisch reservieren“. Du weißt, wo sie landen.
Eine Restaurant-Website muss nicht kreativ sein. Sie muss schnell sein, aktuell und zum Reservieren einladen. Hier steht, worauf es ankommt.
Was suchen Gäste auf einer Restaurant-Website?
Die meisten Besuche einer Restaurant-Website sind kurz und kommen vom Smartphone. Gäste haben eine Absicht: entscheiden, ob sie kommen. Dafür brauchen sie:
- Die Speisekarte: was es gibt und ungefähr, was es kostet
- Öffnungszeiten: aktuell, inklusive Ruhetag, Feiertagen und Betriebsurlaub
- Lage und Anfahrt: Adresse, Karte, Parkmöglichkeiten oder nächste Haltestelle
- Reservierung: ein Button, der ohne Umweg funktioniert
- Atmosphäre: echte Fotos von Gerichten, Gastraum und Terrasse
Alles andere, also die Geschichte des Hauses, das Team oder die Herkunft der Zutaten, ist wertvoll für die Gäste, die sich Zeit nehmen. Aber die vier Grundlagen müssen ohne Scrollen sichtbar sein.
Warum sollte die Speisekarte kein PDF sein?
Die PDF-Speisekarte ist der häufigste Fehler auf Restaurant-Websites. Sie ist auf dem Smartphone schwer lesbar, muss erst heruntergeladen werden und wird von Google schlechter erfasst. Wer „vegane Pasta München“ sucht, findet dein Gericht nur, wenn es als Text auf der Website steht.
Eine gute digitale Karte ist:
- als Text auf der Seite, gegliedert nach Vorspeisen, Hauptgerichten, Desserts, Getränken
- mit Preisen, damit Gäste vorab wissen, was sie erwartet
- mit Hinweisen zu vegetarischen und veganen Gerichten sowie zu Allergenen
- aktuell. Eine Karte mit alten Preisen sorgt für Ärger am Tisch.
Wechselst du die Karte häufig, etwa mit Mittagstisch oder Saisonkarte, plane die Pflege von Anfang an ein. Bei Madra schickst du die neue Karte, und sie ist innerhalb von 24 Stunden an Werktagen online, ohne Zusatzkosten.
Wie landen Reservierungen direkt bei dir?
Reservierungsportale bringen Sichtbarkeit, aber je nach Modell auch Gebühren oder Provisionen pro Gast. Und die Gästedaten liegen beim Portal, nicht bei dir. Eine Reservierung über die eigene Website gehört dagegen ganz dir.
Bei Madra kann der Generator eine Online-Reservierung direkt in deine Website einbauen. Gäste wählen Datum, Uhrzeit und Personenzahl, und die Anfrage landet bei dir. Das Portal kannst du parallel weiter nutzen, wenn es dir Gäste bringt. Wichtig ist nur, dass Stammgäste den direkten Weg finden.
Zwei Tipps aus der Praxis: Platziere den Reservierungsbutton oben und wiederhole ihn unten auf der Seite. Und nenne eine Alternative für große Gruppen, zum Beispiel per E-Mail.
Wie findest du dich bei Google und auf Karten wieder?
Für ein Restaurant entscheidet die lokale Suche. Wenn jemand „Trattoria München Haidhausen“ oder „Restaurant mit Terrasse in der Nähe“ sucht, zeigt Google zuerst die Karte mit den Unternehmensprofilen und darunter die Websites.

- Pflege dein Google-Unternehmensprofil: Öffnungszeiten, Fotos, Link zur Website und zur Reservierung, Antworten auf Bewertungen.
- Gleiche Angaben überall: Name, Adresse und Öffnungszeiten sollten auf Website, Google-Profil und Portalen identisch sein.
- Nenne dein Viertel: „in Haidhausen“ oder „direkt am Marktplatz“ hilft Gästen und Suchmaschinen.
- Schnelle Ladezeit: Wer hungrig auf dem Handy sucht, wartet nicht auf ein großes Titelvideo.
Madra legt die technische Grundlage an: Seitentitel, Beschreibungen, Struktur und schnelle Ladezeiten. Eine bestimmte Platzierung bei Google kann niemand seriös versprechen. Eine Website, die Google versteht, ist aber die Voraussetzung.
Wie sollte die Startseite eines Restaurants aufgebaut sein?
Ein Aufbau, der für die meisten Restaurants, Cafés und Bistros funktioniert:
- Ein großes, echtes Foto deiner Küche oder deines Gastraums, darauf der Name, ein Satz zur Küche und der Reservierungsbutton.
- Öffnungszeiten und Adresse direkt darunter, ohne Klick erreichbar.
- Ein Auszug aus der Karte mit drei bis sechs Signature-Gerichten und einem Link zur vollständigen Speisekarte.
- Atmosphäre: eine kleine Bildergalerie mit Terrasse, Gastraum, Team.
- Besonderes: Mittagstisch, Brunch, Veranstaltungen, private Feiern, Gutscheine.
- Anfahrt: Karte, Parken, nächste Haltestelle.
- Kontakt und Reservierung noch einmal am Ende der Seite.
Hast du viele internationale Gäste, etwa in einer Altstadt oder in der Nähe einer Messe, lohnt sich eine kurze englische Version der wichtigsten Informationen: Karte, Öffnungszeiten, Reservierung.
Für private Feiern und Gruppen lohnt sich eine eigene Seite: Wie viele Personen passen in welchen Raum, gibt es Menüvorschläge, wie läuft die Anfrage ab? Solche Anfragen sind für viele Restaurants besonders wertvoll, und sie kommen oft von Gästen, die vorher genau diese Informationen gesucht haben. Gleiches gilt für Gutscheine, die gerade vor Weihnachten gefragt sind.
Und denk an die Fotos: Ein Abend mit gutem Licht, an dem du fünf, sechs Gerichte und den Gastraum fotografierst, ist eine der besten Investitionen in deine Website. Ein Smartphone mit guter Kamera reicht, wenn das Licht stimmt.
Welche Fehler kosten Restaurants Gäste?
- Veraltete Öffnungszeiten. Wer vor verschlossener Tür steht, kommt so schnell nicht wieder.
- Die PDF-Karte. Siehe oben.
- Keine echten Fotos. Stockfotos von Pasta erkennt jeder. Zeig deine Teller, deinen Gastraum, dein Team.
- Reservierung nur per Telefon. Viele Gäste planen abends oder spät, wenn niemand abhebt.
- Automatisch abspielende Musik oder große Videos. Sie verlangsamen die Seite und nerven.
- Fehlendes Impressum und fehlende Datenschutzerklärung. Gerade bei einem Reservierungsformular gehört die Datenschutzerklärung dazu.
Was kostet eine Website für ein Restaurant?
Die Richtwerte ähneln denen anderer kleiner Unternehmen. Ein Freelancer verlangt meist 1.500 bis 5.000 €, eine Website mit Reservierungsfunktion liegt eher am oberen Ende. Dazu kommen Hosting, Domain und jede Änderung der Karte. In der Gastronomie ist der letzte Punkt entscheidend: Mittagstisch, Saisonkarte, neue Weinkarte, Betriebsferien.
| Posten | Freelancer | Madra |
|---|---|---|
| Erstellung | meist 1.500 bis 5.000 € | 0 € |
| Online-Reservierung | oft Aufpreis oder externer Dienst | vom Generator integriert |
| Neue Speisekarte | oft 50 bis 150 € pro Änderung | inklusive, in 24 Stunden an Werktagen |
| Hosting, Domain, SSL | extra | inklusive |
| Bis zur Veröffentlichung | 3 bis 6 Wochen | 24 Stunden |
Mit Madra zahlst du 29,90 € inkl. MwSt. im Monat im Essential-Tarif oder 23,90 € im Monat bei jährlicher Zahlung, monatlich kündbar. Die vollständige Kostenrechnung findest du im Artikel Was kostet eine Website?, und wie schnell die einzelnen Wege zum Ziel führen, unter Wie lange dauert es, eine Website zu erstellen?
Ein Beispiel, wie es laufen kann: Eine Trattoria beschreibt auf madra.io/de/erstellen ihre Küche, ihr Viertel und ihre Öffnungszeiten. Die KI erstellt die Website mit Karte und Reservierung, ein Mensch prüft sie, und am nächsten Werktag ist sie online. Wie die KI dabei vorgeht, erklären wir in der Anleitung Website mit KI erstellen, den Ablauf auf So funktioniert’s.
Häufige Fragen zur Restaurant-Website
Braucht mein Restaurant eine eigene Website, wenn ich ein Google-Profil habe?
Das Google-Unternehmensprofil ist wichtig, aber es zeigt nur einen Ausschnitt. Auf der eigenen Website präsentierst du Speisekarte, Atmosphäre, Geschichte und Reservierung so, wie du willst, und Gäste können direkt bei dir reservieren. Profil und Website ergänzen sich: Das Profil bringt den Klick, die Website die Entscheidung.
Was kostet eine Website für ein Restaurant?
Ein Freelancer verlangt als Richtwert 1.500 bis 5.000 €, mit Reservierungsfunktion eher am oberen Ende, dazu Hosting und Änderungen. Mit Madra kostet die Restaurant-Website 29,90 € inkl. MwSt. im Monat, mit Domain, Hosting, SSL und Änderungen wie einer neuen Saisonkarte, monatlich kündbar.
Kann ich auf der Website Online-Reservierungen annehmen?
Ja. Bei Madra kann der Generator eine Online-Reservierung direkt in deine Restaurant-Website einbauen, sodass Gäste ohne Umweg über ein Portal bei dir reservieren.
Wie oft sollte ich die Speisekarte auf der Website aktualisieren?
Immer dann, wenn sie sich ändert, und zwar am selben Tag. Eine veraltete Karte mit falschen Preisen frustriert Gäste. Bei Madra schickst du die neue Karte, und sie wird innerhalb von 24 Stunden an Werktagen eingepflegt, ohne Zusatzkosten.
Sollte ich Allergene auf der Website angeben?
Viele Gäste suchen gezielt nach Informationen zu Allergenen und Unverträglichkeiten, deshalb ist ein Hinweis auf der Website hilfreich, etwa mit Kennzeichnung in der Karte oder dem Hinweis, dass dein Team vor Ort informiert. Welche Pflichten konkret für dich gelten, etwa bei Bestellung und Lieferung, klärst du am besten mit deiner Lebensmittelüberwachung oder einer Fachperson.
Sollte meine Restaurant-Website auch auf Englisch sein?
Wenn du viele Touristen, Messegäste oder internationale Stammgäste hast, ja, zumindest für die wichtigsten Informationen: Speisekarte, Öffnungszeiten, Anfahrt und Reservierung. Für ein Restaurant mit überwiegend lokaler Kundschaft reicht eine gut gemachte deutsche Website.
Deine Restaurant-Website, online in 24 Stunden
Speisekarte, Öffnungszeiten, Reservierung und Fotos, geprüft von einem Menschen. Neue Saisonkarten sind im Preis enthalten.
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