Website für Immobilienmakler: so gewinnt sie Verkaufsmandate
Deine Objekte stehen auf ImmoScout24 und Immowelt, die Anfragen von Kaufinteressenten laufen. Aber woher kommt das nächste Haus, die nächste Eigentumswohnung? Im Maklergeschäft ist nicht der Käufer knapp, sondern der Eigentümer, der dir seinen Verkauf anvertraut. Und genau der schaut sich deine Website sehr genau an.
Dieser Leitfaden zeigt, wie eine Makler-Website aufgebaut sein sollte, damit Eigentümer anrufen, welche Pflichtangaben du beachten musst und was das kostet.
Warum muss deine Website Eigentümer überzeugen, nicht Käufer?
Ein Kaufinteressent sucht ein Objekt. Ihm ist relativ egal, welcher Makler es anbietet. Ein Eigentümer dagegen sucht einen Partner für eine der größten finanziellen Entscheidungen seines Lebens. Er vergleicht in Ruhe, oft über Monate, und stellt sich Fragen wie:
- Kennt dieser Makler meine Gegend wirklich?
- Hat er schon ähnliche Objekte verkauft, und wie schnell?
- Wer sind die Menschen dahinter?
- Wie läuft ein Verkauf mit ihm ab, und was kostet mich das?
Deine Website muss genau diese Fragen beantworten. Eine Liste aktueller Objekte ist schön, aber kein Argument für ein Mandat.
Was leisten Portale, und was nur deine eigene Website?
Portale sind für die Vermarktung unverzichtbar. Sie haben die Reichweite bei Käufern und Mietern. Für die Mandatsgewinnung haben sie aber Grenzen:

- Auf dem Portal bist du einer von vielen. Dein Inserat steht neben dem der Konkurrenz.
- Du erzählst keine Geschichte. Wer du bist, wie du arbeitest, was dich unterscheidet, passt in kein Inserat.
- Die Beziehung gehört dem Portal. Der Kontakt beginnt dort, nicht bei dir.
Die Arbeitsteilung ist deshalb klar: Portale bringen Käufer zu deinen Objekten, deine Website bringt Eigentümer zu dir.
Warum ist die Bewertungsanfrage dein stärkstes Werkzeug?
Ein Eigentümer, der wissen will, was seine Immobilie wert ist, ist noch kein Verkäufer. Aber er wird es vielleicht in einigen Monaten. Das ist der beste Moment, um in Kontakt zu kommen, und die Bewertungsanfrage ist dafür das ideale Angebot.
So sollte sie aufgebaut sein:
- Prominent platziert: auf der Startseite und auf jeder Seite erreichbar
- Kurz: Objektart, Lage, Wohnfläche, Kontaktdaten. Mehr klärt ihr im Gespräch.
- Ehrlich: Versprich keine „exakte Online-Bewertung in 60 Sekunden“, wenn du in Wahrheit persönlich bewertest. Das persönliche Gespräch ist dein Vorteil.
Wie zeigst du, dass du dein Viertel kennst?
„Ihr Immobilienmakler in Köln“ steht auf vielen Websites. Viel überzeugender ist echte Ortskenntnis auf Ebene der Viertel: Ehrenfeld, Sülz, Rodenkirchen oder Lindenthal haben ganz unterschiedliche Käufergruppen, Preise und Vermarktungszeiten.
- Eigene Seiten für deine wichtigsten Viertel: was die Lage ausmacht, welche Objekte gefragt sind, wie sich der Markt entwickelt
- Referenzen nach Lage: „Verkauft in Sülz“ mit Objektart und, wenn möglich, Vermarktungsdauer
- Ehrliche Markteinschätzungen: Preisrahmen und Trends, die du selbst beobachtest, regelmäßig aktualisiert
Solche Inhalte helfen auch bei Google, weil Eigentümer oft genau so suchen: „Haus verkaufen Köln Sülz“ oder „Makler Ehrenfeld“.
Wie sollte eine Makler-Website aufgebaut sein?
Eine Makler-Website hat zwei Zielgruppen, und die Struktur sollte beide bedienen, ohne sie zu vermischen:
- Für Eigentümer: „Immobilie verkaufen“, „Immobilie bewerten lassen“, „So läuft ein Verkauf mit uns ab“, Referenzen und Team.
- Für Käufer und Mieter: aktuelle Angebote, Suchauftrag, Kontakt.
Auf der Startseite sollte der Weg für Eigentümer ganz oben stehen, denn hier liegt dein Geschäft. Ein Satz wie „Ihr Haus in Köln verkaufen, mit einem Makler, der Ihr Viertel kennt“ und ein Button zur Bewertungsanfrage schlagen jedes Bilderkarussell mit Objekten.
Besonders wichtig ist im Maklergeschäft die Teamseite. Eigentümer geben ihr Haus in die Hände einer Person, nicht einer Firma. Zeig echte Fotos, Werdegang, Qualifikationen und Zuständigkeiten. Wenn ihr in Verbänden organisiert seid oder Weiterbildungen nachweisen könnt, gehört das dazu.
Auch der Ablauf eines Verkaufs verdient eine eigene Seite: Erstgespräch, Bewertung, Unterlagen, Exposé, Besichtigungen, Verhandlung, Notartermin. Eigentümer, die zum ersten Mal verkaufen, sind oft unsicher. Wer den Prozess verständlich erklärt, nimmt diese Unsicherheit und wirkt kompetent, bevor das erste Gespräch stattgefunden hat.
Bei Referenzen gilt: nur mit Einverständnis der Eigentümer und ohne Angaben, die Rückschlüsse auf Personen zulassen. Objektart, Viertel und Vermarktungsdauer reichen völlig.
Welche Pflichtangaben gelten für Makler-Websites?
Für Immobilienmakler gelten neben der allgemeinen Impressumspflicht einige branchenspezifische Punkte. Ein Überblick, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Rechtsberatung:
- Impressum: Name, Anschrift, E-Mail, Rechtsform, Vertretungsberechtigte, Registereintrag und gegebenenfalls Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Bei einer Erlaubnis nach § 34c Gewerbeordnung wird üblicherweise auch die zuständige Aufsichtsbehörde angegeben.
- Energieausweis: Wer Immobilien in kommerziellen Medien bewirbt, muss nach dem Gebäudeenergiegesetz in der Regel bestimmte Kennwerte aus dem Energieausweis nennen, sofern einer vorliegt. Das betrifft auch Objekte auf deiner Website.
- Provision: Gib transparent an, wer welche Provision zahlt. Die Regeln zur Teilung der Maklerprovision beim Verkauf an Verbraucher solltest du kennen.
- Datenschutz: Bewertungs- und Kontaktformulare erheben personenbezogene Daten, die Datenschutzerklärung muss das abbilden.
Bei Madra erstellt die KI einen Entwurf für Impressum und Datenschutzerklärung auf Basis deiner Angaben. Prüfe sie und lass sie im Zweifel von deinem Verband, deiner IHK oder einer Fachperson kontrollieren.
Wie wirst du als Makler bei Google gefunden?
Eigentümer suchen selten nach „Immobilienmakler“. Sie suchen nach ihrem Problem: „Haus verkaufen Köln“, „Wohnung bewerten lassen Ehrenfeld“, „Erbimmobilie verkaufen“. Für jede dieser Suchen sollte es auf deiner Website eine passende, ausführliche Seite geben.
Ergänze das mit einem gepflegten Google-Unternehmensprofil, in dem du Bewertungen sammelst und beantwortest, und mit regelmäßig aktualisierten Inhalten zu deinem Markt. Eine bestimmte Platzierung kann niemand versprechen, aber eine Website, die genau die Fragen der Eigentümer beantwortet, hat deutlich bessere Chancen als eine reine Objektliste.
Was kostet eine Website für Immobilienmakler?
Spezialisierte Branchenlösungen für Makler berechnen häufig eine Einrichtung und danach eine monatliche Gebühr, die je nach Funktionsumfang deutlich über einfachen Websites liegt. Ein Freelancer verlangt als Richtwert 1.500 bis 5.000 €, eine Agentur 2.000 bis 10.000 € und mehr, plus Folgekosten.
Mit Madra kostet deine Makler-Website 29,90 € inkl. MwSt. im Monat im Essential-Tarif, mit Domain, Hosting, SSL und inhaltlichen Änderungen wie neuen Referenzen, Teammitgliedern oder Markteinschätzungen. Im Tarif Wachstum (49,90 € im Monat) kommen eine monatliche SEO-Optimierung, eingerichtetes Google Analytics und ein monatlicher Report dazu, sinnvoll, wenn du gezielt bei Suchen wie „Haus verkaufen“ in deiner Stadt sichtbarer werden willst. Eine bestimmte Platzierung kann niemand versprechen.
Den vollständigen Kostenvergleich findest du im Artikel Was kostet eine Website?, das Abo-Modell erklärt der Ratgeber Website mieten statt kaufen. Hast du bereits eine Website und willst wechseln? Dann hilft dir unsere Relaunch-Checkliste. Beim Wechsel zu Madra sind Weiterleitungen und Umzug inklusive.
So läuft es bei Madra: Du beschreibst dein Maklerbüro, deine Viertel und deine Leistungen auf madra.io/de/erstellen. Die KI erstellt die Website mit einem Kontaktformular für Bewertungsanfragen, du siehst dir die Vorschau kostenlos und ohne Kreditkarte an, und nach der Prüfung durch einen Menschen ist sie innerhalb eines Werktags online. Den Ablauf zeigt So funktioniert’s.
Häufige Fragen zur Website für Immobilienmakler
Brauche ich als Makler eine eigene Website, wenn ich auf Portalen inseriere?
Ja, denn Portale sprechen vor allem Käufer und Mieter an. Eigentümer, die verkaufen wollen, suchen dagegen gezielt nach dem Makler, dem sie ihren Verkauf anvertrauen. Diese Entscheidung fällt auf deiner Website: mit Referenzen, Lagekompetenz, Team und einem einfachen Weg zur Bewertungsanfrage.
Was gehört ins Impressum eines Immobilienmaklers?
Neben den üblichen Angaben wie Name, Anschrift, E-Mail, Rechtsform und Registereintrag nennen Makler mit Erlaubnis nach § 34c Gewerbeordnung üblicherweise auch die zuständige Aufsichtsbehörde. Das ist keine Rechtsberatung: Lass die Angaben im Zweifel von deiner IHK, deinem Verband oder einer Fachperson prüfen.
Muss ich Angaben aus dem Energieausweis auf der Website machen?
Wer Immobilien zum Verkauf oder zur Vermietung in kommerziellen Medien bewirbt, muss nach dem Gebäudeenergiegesetz in der Regel bestimmte Angaben aus dem Energieausweis machen, sofern einer vorliegt. Welche Angaben in welchem Fall nötig sind, klärst du am besten mit deinem Verband oder einer Fachperson.
Was kostet eine Website für Immobilienmakler?
Spezialisierte Branchenlösungen berechnen oft eine Einrichtung plus monatliche Gebühr, ein Freelancer verlangt als Richtwert 1.500 bis 5.000 €. Mit Madra kostet die Makler-Website 29,90 € inkl. MwSt. im Monat, mit Domain, Hosting, SSL und inhaltlichen Änderungen, online in 24 Stunden, monatlich kündbar.
Kann ich meine bestehende Makler-Website zu Madra umziehen?
Ja. Wenn du mit einer bestehenden Website zu Madra wechselst, sind die Weiterleitungen (301) deiner alten Adressen und der Umzug inklusive, damit Besucher und Google deine neuen Seiten finden. Worauf du beim Wechsel achten solltest, steht in unserer Relaunch-Checkliste.
Sollte ich auf meiner Makler-Website auch die aktuellen Objekte zeigen?
Ja, aktuelle Angebote zeigen, dass du im Markt aktiv bist, und Käufer finden sie auch über deine Website. Sie sollten aber nicht die Startseite dominieren, denn dort geht es vor allem darum, Eigentümer von dir zu überzeugen. Achte bei jedem Objekt auf die Pflichtangaben, etwa aus dem Energieausweis.
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